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Reinhard Heinrich nimmt Stellung zum offenen Brief von Markus Käser

Ohne daß vorher irgend ein Gespräch bzw. irgendeine Korrespondenz stattgefunden hat, hat der SPD-Kreisvorsitzende Markus Käser einen "Offenen Brief zum Artikel im Pfaffenhofener Kurier vom 23./24.1.2010 geschrieben.

Machen Sie sich selbst ein Bild davon.( update am 3.2.2010)

Er hat darin folgendes zum Ausdruck gebracht: Zum Artikel

Die Antworten von Reinhard Heinrich dazu:

Sehr geehrter Herr Käser,

auf der Homepage des SPD-Kreisverbandes Pfaffenhofen haben Sie einen offenen Brief an die Kreis-CSU Pfaffenhofen geschrieben. Wie bereits die Überschrift „Märchen-Onkel Reinhard Heinrich erzählt wieder“ bzw. das eingestellte Foto von mir zeigen, richtet sich dieser in erster Linie an mich.
Auf diesen Brief habe ich die beiliegende Stellungnahme verfasst. Ich bitte Sie, diese auf der SPD-Homepage als Antwort zu Ihrem „Offenen Brief“ zu veröffentlichen.
Mit freundlichen Grüssen
Reinhard Heinrich
1. Bürgermeister der Gemeinde Reichertshausen
sowie Vorsitzender der CSU-Fraktion im Kreistag
des Landkreises Pfaffenhofen

Antwort vom „Märchenonkel“ Reinhard Heinrich an den Kreisvorsitzenden
der SPD, Herrn Markus Käser, zu dessen offenem Brief in Zusammenhang mit
dem PK-Artikel „Verdrehungen, Polemik und Unwahrheiten“

Ein altes Sprichwort besagt: „Wer keine Sachargumente hat, der bedient sich der Polemik.“ Leider muss ich feststellen, sehr geehrter Herr Käser, dass dies anscheinend auch bei Ihnen zutrifft. Schade, denn ich würde gerne rein sachlich
unsere anscheinend verschiedenen Grundansichten von nachhaltiger Politik mit Ihnen diskutieren. Dazu bedarf es aber einer Grundvoraussetzung, die ich bei Ihnen bislang leider vermisse, nämlich einen fairen menschlichen Umgangsstil. Haben Sie es nötig, mich als „Märchenonkel“ bzw. „Ritter von der traurigen Gestalt“ zu titulieren? Warum gehen Sie in Ihrem hilflosen Rundumschlag sogar so weit, meine Gemeinde, welche im Landesentwicklungsprogramm ja als staatlich anerkanntes Kleinzentrum ausgewiesen ist, abwertend als „ländliche Kleingemeinde“ zu bezeichnen? Sicherlich haben Sie in der Samstagsausgabe des PK die Ergebniszahlen von Reichertshausen für 2009 gelesen und dabei festgestellt, dass sich diese wahrlich sehen lassen können. Auch wenn bei uns so manch unnötige bzw. zeitraubende Diskussion geführt wird: In einem Punkt ist sich der gesamte Reichertshausener Gemeinderat einig, nämlich bei der Frage einer nachhaltigen Entwicklung. Und genau hier unterscheiden sich wahrscheinlich unsere Ansichten: Für uns heißt nachhaltig, dass wir nicht nur für das „Jetzt“, sondern auch für die „Zukunft“ bauen und investieren. Beim Stadthaushalt habe ich dagegen den Eindruck, dass viele „just for fun“-Dinge gemacht werden, die momentan vielleicht sehr schön, aber andererseits leider sehr teuer und vor allem nur sehr kurzlebig sind. In Zeiten, in denen die Geldschränke voll sind und die Füllhörner nur so sprudeln, kann man sich solch einen Luxus vielleicht noch leisten. Jetzt aber, da wir angesichts der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise wissen, dass wir mit den deutlich knapper werdenden Finanzmitteln sparsam und überlegt umgehen müssen, finde ich dies alles andere als angebracht. Das ist meine persönliche Meinung sowie auch die der CSU-Kreistagsfraktion. Dies und nichts anderes habe ich – wie dem PK-Artikel vom 23./24.01.2010 unschwer zu entnehmen ist – gesagt („Eine solche Politik werde die CSU in der Verantwortung einer nachhaltigen Entwicklung des Landkreises auf keinen Fall mitmachen“). Auch die Pfaffenhofener Stadtrats-CSU vertritt die gleiche Meinung, wie der Berichterstattung im PK vom 04./05.04.2009 anlässlich der
Verabschiedung des Haushaltes 2009 klar und deutlich entnommen werden kann. Martin Wolf wird dort nämlich wie folgt zitiert: „Mit dem neuen Haushaltsplan verlässt Bürgermeister und Koalitionsmehrheit den bisher von allen Fraktionen gemeinsam getragenen finanzpolitischen Konsolidierungskurs. Wolf betonte aber auch, dass der
Haushalt im Grundsatz auch Ansätze enthalte, die seine Fraktion mittragen könnte, wie die größeren Investitionen in die Bereiche Trinkwasserversorgung, Straßen- und Kanalsanierung, den Neubau von Kinderkrippe und Obdachlosenunterkunft sowie Planungen zu den Parkgaragen. Wolf kritisierte aber den hohen Griff in die Rücklage
bei stagnierendem Schuldenstand.“ Wie Ihnen – sehr geehrter Herr Käser – sicherlich bekannt sein dürfte, drückt der
aufzustellende Haushaltsplan alljährlich sehr deutlich aus, wohin die Reise einer Gemeinde im laufenden Jahr sowie in den nächsten 3 Finanzplanungsjahren gehen soll. Diesbezüglich hat die Stadtregierung 2009 auch klare Aussagen getroffen, wie u. a. dem PK vom 04./05.04.2009 unmissverständlich entnommen werden kann. Dort hielt der beauftragte Journalist im Rahmen seiner neutralen Berichterstattung nämlich fest: „Was die Rücklagen der Stadt angeht, muss Rudi Koppold heuer einen kräftigen Aderlass von rd. 9,5 Mio. Euro verkraften. Von über 17 Mio. Euro Anfang des Jahres bleiben Ende Dezember nur noch knapp 8 Mio. Euro übrig.“ Wenn die realen Zahlen am Jahresende dann die im Haushaltsplan festgelegten Absichtserklärungen nicht erreicht haben, heißt das eigentlich noch gar nichts, da die vorgesehenen, d. h. geplanten Ausgaben z. B. durch Haushaltsüberhänge und dgl. erst später, d. h. 2010 oder 2011 anfallen. Ob die Stadt entgegen ihrer beschlossenen Absichtserklärung dem Wunsch der CSU-Stadtratsfraktion doch noch folgt und den vor Jahren eingeleiteten Konsolidierungskurs fortführt, wird sich bei der anstehenden Verabschiedung des heurigen Haushaltsplanes 2010 sowie der Finanzplanungsjahre 2011 – 2013 offenkundig zeigen. Warten wir`s ab und unterhalten wir uns dann – sehr geehrter Herr Käser – weiter. Ich bin hierzu sehr
gerne bereit, aber nur auf fairer, d. h. auf sachlicher, unpolemischer Ebene. Damit dies auch von Ihrer Seite gewährleistet wird, ist es notwendig, dass Sie Ihr persönliches Märchenbuch, welches Sie mit Ihrem „offenen Brief“ aufgeschlagen haben, wieder zumachen.

Reinhard Heinrich
1. Bürgermeister der Gemeinde Reichertshausen
sowie Vorsitzender der CSU-Fraktion im Kreistag
des Landkreises Pfaffenhofen
 


Nachdem keine Reaktion kam, erfolgte eine weitere e-mail-Nachricht:
Sehr geehrter Herr Käser,

am 24.01.2010 haben Sie auf der Homepage des SPD Kreisverbandes Pfaffenhofen einen ,,offenen Brief an die Kreis-CSU Pfaffenhofen" eingestellt. Sowohl die Überschrift ,,Märchen-Onkel Reinhard Heinrich erzählt wieder" als auch das von mir angehängte Foto zeigen sehr deutlich, dass dieser Brief in erster Linie an mich gerichtet ist. Ich habe Ihnen daraufhin am 26.01.2010 eine Stellungnahme zu diesem Brief per E-Mail übersandt und darum gebeten, diese im Zuge einer nicht einseitigen, sondern fairen Diskussion auf der SPD-Homepage im direkten Anschluss an Ihren ,,offenen Brief" genauso offen in vollem Umfang bekanntzugeben.
Nachdem bishervon IhrerSeite aber weder dergewünschte Eintrag noch irgendeine anderweitige Reaktion erfolgte,
bitte ich Sie mit dieser Nachricht nun nochmals darum, im Zuge eines echten Demokratie-Verständnisses, welches
man als Politiker nicht nur beherzigen, sondern auch vorleben sollte, diese Stellungnahme umgehend als Antwort
zu Ihrem Artikel auf der SPD Homepage zu veröffentlichen.
Ich bitte Sie darum, dies noch heute, d. h. Donnerstag, den 28.01.2010 zu tun, da man ansonsten ~ wenn man
bedenkt, dass Sie Ihren offenen Brief bereits am 24.01.2010 eingestellt haben - nicht mehr von ,,zeitnah" reden
kann.
Mit freundlichen Grüssen
Reinhard Heinrich
1. Bürgermeister der Gemeinde Reichertshausen
sowie Vorsitzender der CSU-Fraktion im Kreistag des Landkreises Pfaffenhofen

 


Von: SPD Pfaffenhofen Ortsverein Vorstand [mailto:pfaffenhofen@spd-paf.de]
Gesendet: Freitag, 29. Januar 2010 02:32
An: Reinhard Heinrich; Herr Thomas Herker
Betreff: Re: Stellungnahme zu Ihrem offenen Brief vom 24.01.2010

Sehr geehrter Herr Heinrich,

leider komme ich erst jetzt dazu Ihnen zu antworten. Respektive Ihrer Gegendarstellung bitte ich Sie die Kommentarfunktion auf unserer Webseite zu nutzen. Dabei kann jeder User ohne Registratur und umgehend aktuelle Artikel kommentieren. Die entsprechenden Eingabezeilen befinden sich jeweils auf der
Absenderseite unter dem Artikel.Es wäre sicherlich wünschenswert und im Sinne des Bürgerdialoges, wenn ein
derartiges Feature auch auf den CSU Seiten angeboten werden würde.Schön wäre auch eine konkrete Erklärung Ihrer Aussage "...mit der innerhalb nur kurzer Zeit praktisch die Hälfte der Rücklagen in der Kreisstadt
verbraucht worden seien....". Sie sprechen in diese Satz ja nicht spekulativ, sondern von scheinbar absoluten Tatsachen.Außerdem interessiert es sicherlich nicht nur mich, wie Herr Straub zur Aussage kommt, dass ein Blick in unsere Haushaltsentwürfe 2010 reichen würde, um den von Ihnen angesprochenen "Rücklagenverzehr" zu erklären, obwohl diese Unterlagen noch ausschließlich im nichtöffentlichen Rahmen der Haushaltsberatungen ausgegegeben wurden.
Mit freundlichen Grüßen

Markus Käser

Sehr geehrter Herr Käser,

von Ihrer Mail-Nachricht vom 29.01.2010 bin ich enttäuscht. Ich glaube nicht, dass mir nur ein Kommentar zusteht.
Normalerweise kommuniziert man mit jemandem zu bestimmten Themen/Angelegenheiten. Wenn man dann mit den Antworten bzw. dem Gesprächsverlauf nicht zufrieden ist, kann man - wenn einem danach ist - selbstverständlich seine persönliche Meinung oder dgl. in einem offenen Brief (+ in einem angemessenen Stil) niederschreiben. Hierzu kann der angesprochene Gesprächspartner dann anschließend einen Kommentar abgeben.
In vorliegendem Fall ist das aber anders: Sie haben auf meine Aussage im PK (23./24.01.2010) keinerlei Korrespondenz geschweige denn den Ansatz eines erläuternden bzw. klärenden Gespräches mit mir gesucht. Im Gegenteil, Sie haben sofort - ohne irgendeinen Hintergrund zu wissen - einen "offenen Brief" geschrieben, der mit polemischen Kraftausdrücken nicht spart. Zudem haben Sie mein Foto verwendet, welches Sie - das wissen Sie ganz genau - ohne meine vorherige Zustimmung nicht hätten verwenden dürfen.

Zusammenfassend darf ich feststellen, dass meine Antwort auf ihren "offenen Brief" kein einfacher Kommentar ist, sondern vielmehr meine offizielle 1. Stellungnahme. Ich werde sie deshalb nicht als Kommentar auf Ihre Webseite setzen, sondern ich bitte Sie hiermit nochmals, sie als 1. Antwort zu Ihren erhobenen Vorwürfen zu sehen und diese deshalb unmittelbar nach Ihrem Artikel einzustellen. Soviel Fairplay bzw. demokratisches Grund-Verständnis glaube ich als angegriffene Person schon von Ihnen erwarten zu dürfen, oder?

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Heinrich
1. Bürgermeister der Gemeinde Reichertshausen und
Vorsitzender der CSU-Kreistagsfraktion

Eine weitere Nachricht ging am Freitag ein:

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Markus Käser - Privatpost [mailto:markus.kaeser@gmx.de]
Gesendet: Freitag, 29. Januar 2010 15:34
An: Reinhard Heinrich; 'SPD Pfaffenhofen Ortsverein Vorstand'; 'SPD Kreisverband PAF Vorstand'
Betreff: AW: Stellungnahme zu Ihrem offenen Brief vom 24.01.2010

Sehr geehrter Herr Heinrich,

Ihre Antwort stellen wir Ihnen gerne ein. Ich bitte Sie allerdings im Vorgriff auch unseren offenen Brief auf Ihren
Seiten zumindest mit Headline zu verlinken. Es macht im Übrigen praktisch keinen Unterschied,
ob ich Ihren Brief einstelle oder ob sie selbst die Kommentarfunktion benutzen. Hätten Sie das getan, wären Sie zumindest nicht von meiner kanpp bemessenen ehrenamtlichen Zeit abhängig und Ihre Gegendarstellung könnte jeder Web-Besucher bereits längst lesen.
Eingangs schreiben Sie, Sie wären enttäuscht von meiner Reaktion? Ich finde ich es dahingehend eher beschämend, dass Sie offensichtlich Ihre falschen Aussagen über den HH der Stadt Pfaffenhofen in keinster Weise korrigieren wollen, obwohl alle Fakten und Zahlen das Gegenteil beweisen. Auf meine Frage, welche ich Ihnen hier ja nicht-öffentlich stelle, sind Sie ebenfalls immer noch nicht eingegangen:

Wie kommen Sie dazu zu behaupten, die Stadt Pfaffenhofen hätte bereits die Hälfte ihrer Rücklagen verbraucht?
Und, wie kommt Ihr Kreisvorsitzender Straub dazu, zu suggerieren, die Haushaltsunterlagen der Stadt Pfaffenhofen 2010 zu kennen?
Ihr, in Ihren Briefen an mich, so oft zitiertes "demokratisches Grundverständnis" erscheint mir zudem eher
wie ein Relikt aus Zeiten der Alleinherrschaft.
Es wirkt jedenfalls so, als würden Sie tatsächlich davon ausgehen, als dass nur Ihre politische Gruppierung,
oder Sie selbst die absolte Deutungshoheit in allen Themenbereichen inne haben. Eine andere Realität wie die Ihre,
gibt es nicht. Ansonsten müssten Sie doch ein bisschen mehr "Gegenwind" aushalten?
Allerdings seit der kolletiven Demonstration Ihres "Demokratieverständis" in Manching, kenne ich also Ihre
Haltung zumindest auszugsweise. Und hinsichtlich dieser Umstände, ist es mir nun eventuell doch etwas eingängiger, weshalb Sie glauben, dass Sie Unwahrheiten über andere einfach kommentarlos verbreiten dürfen.
Dieses komische Selbstverständnis zeigt sich übrigens erneut in Ihrer untigen Aussage:
... Sie haben auf meine Aussage im PK (23./24.01.2010) keinerlei
Korrespondenz, geschweige denn den Ansatz eines erläuternden bzw. klärenden Gespräches mit mir gesucht. Im Gegenteil, Sie haben sofort - ohne irgendeinen Hintergrund zu wissen - einen "offenen Brief" geschrieben,...
Welche Hintergründe? Erstens, bitte ich um Verständnis, wenn ich Sie in Zusammenhang mit diesem
Vorwurf fragen muss, ob Sie denn selbst vor Ihrer im PK zitierten Rede im Pfaffenhofener Rathaus
die Zahlen eruiert haben?
Und zweitens dachte ich bisher, nicht ich als Mitglied des Pfaffenhofener Stadtrates, sondern Sie als Zahlenverdreher müssten über die genaueren Hintergünde aufgeklärt werden.
Das Selbstverständnis der willkürlichen Auslegung von Diskussionen und Zitaten ist aber offenbar bei Ihnen keine Seltenheit, wie es in der Abschlussrede der FW-Fraktion Ihres GR respektive Ihrer Sitzungsführung zu lesen ist:
...der Sitzungsleiter (BGM Heinrich) interpretierte immer wieder Beiträge einzelner GR-Mitglieder, Zeitungsausschnitte oder gar persönlichste Briefe, unsachlich, sehr subjektiv und oft verfälschend.
Diese Aussagen wurden dann auch noch protokolliert und trotz Einspruch, über das Gemeindeblatt publiziert. Diesem "Mobbing" auf höchster Ebene, diese Art der Selbstdarstellung auf Kosten einzelner Gemeinderäte/innen war dem guten Arbeitsklima nicht dienlich...
Mit freundlichen Grüßen

Markus Käser

P.S.:
Das Passfoto haben wir vorerst entfernt und werden das Bild selbstverständlich nicht mehr verwenden falls sie dies wünschen. Es würde uns natürlich freuen, wenn Sie uns ein Bild,welches Ihnen besser gefällt zur Verfügung stellen würden. Wir müssen ansonsten ein Bild aus unserem eigenen Fundus verwenden.


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Reinhard Heinrich
Gesendet: Mittwoch, 3. Februar 2010 13:36
An: 'Markus Käser - Privatpost'
Betreff: AW: Stellungnahme zu Ihrem offenen Brief vom 24.01.2010

Sehr geehrter Herr Käser,

vielen Dank für Ihre Nachricht vom 29.01.2010.
Entschuldigen Sie bitte, wenn ich Ihre - wie Sie mir mitteilen - knapp bemessene Zeit zu sehr beanspruche. Wenn Sie aber mit mir in einen Dialog treten wollen, werden Sie diese wohl brauchen.
Bevor wir dies aber tun, muss ich Sie noch einmal daran erinnern und bitten, dass wir uns offen, sachlich und rein konstruktiv unterhalten. Polemik ist für mich nur ein Ausdruck von Hilflosigkeit, die meist dann zum Zuge kommt, wenn man keine sachlichen Argumente vorbringen kann.

Obwohl ich Sie schon bei meinen bisherigen Schreiben darauf hingewiesen habe, machen Sie in Ihrem neuesten Brief vom 29.01.2010 erneut davon Gebrauch (z. B. ....." oder Sie selbst die absolute Deutungshoheit in allen Themenbereichen inne haben. Eine andere Realität wie die Ihre, gibt es nicht. "....." oder ....." Sie als Zahlenverdreher"....., etc.). Wenn Sie des Weiteren glauben, in Ihrer Erklärungsnot Aussagen der Freien Wähler zu benötigen, dann darf ich Sie darum bitten, sich zu dem angeführten Thema doch mit Personen zu unterhalten, die absolut neutral die Gemeinderatssitzungen verfolgen (z. B. den anwesenden Pressevertreter vom Pfaffenhofener Kurier, etc.). Wenn dieser die gleiche persönliche Meinung vertreten sollte, bin ich gerne bereit, den gemachten Vorwurf zu akzeptieren.
Darüber hinaus ist mir selbstverständlich bewusst, dass ich - wie nahezu jeder Mensch - Fehler mache. Ich stehe diesbezüglich aber zu jeder Kritik, soweit sie sachlich und in einem nicht beleidigenden bzw. verletzenden Ton vorgebracht wird. Davon sind Sie, sehr geehrter Herr Käser, aber momentan leider noch sehr weit entfernt. Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf: Wenn Sie sich mit mir rein sachbezogen in einem fairen persönlichen Umgangsstil auseinandersetzen wollen, bin ich hierzu jederzeit bereit.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Heinrich
1. Bürgermeister der Gemeinde Reichertshausen und
Vorsitzender der CSU-Kreistagsfraktion


P.S.: Bezüglich des verwendeten Fotos von mir darf ich Sie nochmals an die gesetzlichen Vorschriften erinnern. Zu Ihrem persönlichen Schutz darf ich Ihnen den Tipp geben, dass Sie für normale Themen und Anlässe
grundsätzlich keine Fotos verwenden dürfen, außer die jeweilige Person hat vorher eine entsprechende Zustimmung erteilt!