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Mit dem CSU-Ortsverband ins Berchtesgadener Land

Leider zog es  nicht nur Könige, Gelehrte, Naturwissenschaftler, Industrielle und Künstler nach Berchtesgaden sondern auch Adolf Hitler hat es 1923 zuerst für sich als Ferienziel auserkoren.

Der CSU-Ortsverband Jetzendorf arrangierte einen Tagesausflug zum Obersalzberg, um sich vor Ort durch das Institut für Zeitgeschichte über einen wesentlichen Teil unserer Zeitgeschichte informieren zu lassen. Anhand von Fotografien, Schriftstücken und anderen Dokumenten erfuhren die Besucher im Rahmen einer Führung, wie Hitler Obersalzberg nach 1933 neben Berlin zu einem weiteren Regierungssitz umgestaltete, der schließlich im Bombenhagel 1945 zerstört wurde.

In einem Filmbeitrag kamen Personen zu Wort, die in diesem Gebiet ursprünglich ansässig waren um dort mit  ihrer Arbeit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Diese Personen sprachen von dem nationalsozialistischen Machtapparat, der sie von Grund und Boden vertrieben hatte und dieses gegebenenfalls auch mit allen Mitteln, die diesem Apparat zur Verfügung standen.

Eine schlimme Epoche unserer Zeitgeschichte wurde unmittelbar und hautnah vermittelt.

Dass andererseits Berchtesgaden in einem besonders schönen Teil von Bayern liegt, davon konnte sich die Besuchergruppe aus Jetzendorf überzeugen, zumal das Wetter sich an diesem Tag von seiner schönsten Seite zeigte.Nach einem guten Essen im Hofbräustüberl in Berchtesgaden wurde das schöne Wetter zu einer Fahrt über die mautpflichtige Rossfeld-Höhenstraße, die entlang der Grenze zum Salzburger Land verläuft, genutzt. Ein herrliches Panorama war zu besichtigen wie z. B. der Hohe Göll, das Tennengebirge bis zum Dachstein und über das Berchtesgadener Land.