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| Start für Veranstaltungen zu "Tourismus in der Hallertau" |
Tourismus in der Hallertau ist für die Junge Union aus allen vier Hallertauer Landkreisen ein wichtiges Thema. In Wolnzach trafen sich Vertreter aus Freising, Kelheim, Landshut und Pfaffenhofen zum Austausch mit Experten und untereinander. "Ziele der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sind die touristischen Strukturen und das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Möglichkeiten zu stärken", sagte Michael Beer, der Pfaffenhofener JU-Kreisvorsitzende. Eine der größten Herausforderungen ist es die Kommunen zu einer stärkeren Zusammenarbeit zu bewegen und dadurch die Kirchturmpolitik zu reduzieren. Als Lohn dafür gibt es mehr Arbeitsplätze vor Ort, eine Verbesserung der Infrastruktur auch für Einheimische, sowie Stärkung der heimischen Gastronomie, des Handwerks und der Landwirtschaft.Zum Start des gemeinsamen Projekts ging es um den Hopfen als identitätsstiftendes Alleinstellungsmerkmal der Region. Dazu wurde unter Führung des Vorsitzenden des Vereins Deutsches Hopfenmuseum, Johannes Sommerer, die Ausstellung besucht. Lehrreich war für einige Teilnehmer besonders, dass die nostalgische Hopfenzupferromantik gut für Marketing ist, jedoch die Realität beschönigt. Mit seiner hohen jährlichen Besucherzahl von 20.000 ist das Museum bereits jetzt einer der wichtigsten Anlaufpunkte für Hallertau-Touristen. Im benachbarten Haus des Hopfens verdeutlichte Dr. Erich Lehmair von der Hopfenverwertungsgenossenschaft die internationale Bedeutung des Hallertauer Hopfens. Durchschnittlich in jedem zweiten Bier weltweit ist der heimische Hopfen enthalten. Mehrere Brauereien werben explizit mit dem Prädikat Hallertauer Hopfen, was bei den Biertrinkern zur Bekanntheit der Region beiträgt. Die Attraktivität unterstrich Lehmair damit, dass das ehemalige Anbaugebiet Hersbruck aufgelöst wurde und inzwischen als 15. Siegelbezirk zur Hallertau gehört. ![]() Junge Union im Deutschen Hopfenmuseum mit Johannes Sommerer Für den 2005 gegründeten Tourismusverband Hallertau erklärte der stellvertretende Vorsitzende Erich Niedermeier dessen Aufgaben und Aktivitäten. Wichtig war ihm, dass der Verband nicht dafür zuständig ist, einzelnen Restaurant und Hotels Gäste zu verschaffen, sondern die Bekanntheit und Attraktivität der Hallertau als Ganzes zu steigern. Dazu wurde die Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Hopfenland Hallertau der vier Landratsämter vertieft um Marketing und Veranstaltungen gemeinsam erfolgreicher zu sein. Letztlich soll in einigen Jahren eine übergreifende Tourismusorganisation existieren |